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15 Juni 2026
Der Sommer setzt Bewässerungsanlagen zunehmend unter Druck. Hitzewellen, Starkregen und Sturzfluten erfordern schnelles Eingreifen und eine präzise technische Steuerung.
Für Fachleute im Bereich Grünflächenpflege bedeutet Bewässern im Sommer: den Betrieb unter Stressbedingungen aufrechterhalten, nach Überschwemmungen oder extremer Trockenheit einzugreifen und das Wassergleichgewicht der Grünflächen wiederherzustellen, ohne die Pflanzengesundheit zu beeinträchtigen.
Nach einer Überschwemmung ist die erste Maßnahme die Überprüfung der Bewässerungsanlage. Schlamm, Ablagerungen und organische Rückstände können Sprinkler, Magnetventile und Filter beschädigen.
Eine fachgerechte Sanierung umfasst:
In Küstenregionen erfordert Salzablagerung häufigere Spülungen, um Rückstände zu vermeiden, die Komponenten und Vegetation schädigen können.
Auch die Düsen sollten kontrolliert werden: Nach Starkregen oder Schlammströmen kann die Wasserverteilung ungleichmäßig werden und trockene oder überwässerte Zonen entstehen.
Nach wochenlanger Hitze verliert der Boden seine Struktur und Aufnahmefähigkeit. In dieser Phase kann eine sofortige Erhöhung der Bewässerungsmengen zu Wurzelstress und Staunässe führen.
Die wirksamste Strategie für die Sommerbewässerung setzt auf einen schrittweisen Ansatz mit kurzen, häufigen Zyklen. Ziel ist es, die Bodenfeuchte langsam wiederherzustellen und die physiologische Aktivität der Pflanzen zu reaktivieren.
Bei Zierrasen und städtischen Grünflächen muss die Programmierung an die tatsächlichen klimatischen Bedingungen und die Drainagefähigkeit des Bodens angepasst werden.
In der ersten Erholungsphase verbessert die Bewässerung in den kühleren Tagesstunden die Wasseraufnahme und verringert die Verdunstung. Eine Kontrolle des Bodenzustands hilft zudem, Verdichtungen zu vermeiden und die Bewässerungseffizienz zu steigern.
Bei der Steuerung der Sommerbewässerung helfen Automatisierung und Monitoring, Wasserverschwendung und Ungleichgewichte zu reduzieren.
Moderne Steuergeräte und Regensensoren ermöglichen eine schnelle Anpassung der Bewässerungsprogramme nach Extremereignissen.
Der Einsatz von Feuchtigkeitssensoren und vernetzten Geräten mit integrierten Wettervorhersagen hilft außerdem, Wasser nur dann zu verteilen, wenn es wirklich benötigt wird – und hält damit das Wassergleichgewicht der Grünflächen auch in den heißesten Wochen stabil.
Für Landschaftspfleger bedeutet eine flexible Anlage mehr Präzision beim Eingreifen und einen kontinuierlichen Betrieb auch in den schwierigsten Wochen.
Extreme Wetterereignisse sind inzwischen fester Bestandteil der laufenden Grünflächenpflege in Städten. Deshalb gewinnt die Planung effizienter und einfach zu bedienender Anlagen zunehmend an Bedeutung.
Professionelle Bewässerungslösungen wie die von RAIN entwickelten helfen Grünflächenpflegern und Planern, Wasser während der gesamten Sommersaison präziser, nachhaltiger und flexibler zu bewirtschaften.
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